Nix kann uns aufhalten …. weder Wetter, noch Vollsperrung, noch Heidenheim

Das letzte Spiel im Jahr 2014 führte uns ins weit entfernte und kleine Heidenheim. Den Tag kann man in drei Kapitel aufteilen. Anreise / Spiel / Heimreise.

Anreise war aufgrund von Wetterlage und einer Vollsperrung auf der A7 bei Göttingen schon sehr aufreibend. Stressfaktor „Zeit“ und dieser unaufhörliche Regen ….. ach watt kam da runter sag ich Euch 🙁

Das Spiel der Eintracht war ein Spiegelbild der Hinrunde. Zu Beginn hatte Heidenheim mehr vom Spiel. Vor allem bei Einzelaktionen der Heimmannschaft, sah die Abwehr der Eintracht, das eine oder andere mal selten dämlich aus. Im Spielaufbau klappte nix. Viele Fehlpässe ! Zu wenige Arrangement auch dieses Auswärtsspiel mal zu dominieren. Einfach zu passiv, wie bei vielen Auswärtsauftritten im Jahr 2014. Diese Dominanz auf dem Platz fehlte zu Beginn der Saison und die Eintracht landete zwischenzeitlich auf Platz 13. Während Abwehr und Mittelfeld sich irgendwann fingen, so konnte der Sturm sich wieder einmal nicht in Szene setzen. Bakenga überzeugte überhaupt nicht. Für mich in dieser Saison 2014/2015 der größte Schwachpunkt …… der Sturm. Die gesetzen Stürmer, können sich kaum in Szene setzen. Jede Woche steht jemand neues da vorne. Kruppke, Bakenka, Ademi, Korte, Oehrl alles nicht wirklich passend. Einzige Lichtblick in dieser Phase des Spiels, die drei Besten Spieler der Hinrunde. Ohne jetzt die anderen Spieler zu sehr unter den Scheffel zu stellen, sind für mich Mirko Bolland, Havard Nielsen und Neuzugang und neuer Liebling der Eintracht Gemeinde, Torwart Rafal Gikiewicz die Gründe warum Eintracht zum Jahresabschluss dort oben in der Tabelle steht. Halt wie in Heidenheim schwierige Phasen gegen einen drückgenden Gegner überstehen. Spiele die positiv verlaufen in der Hinrunde, trugen immer die Handschrift dieser drei Spieler.

In Halbzeit 2 fand die Eintracht besser ins Spiel. Ein „Hallo, wach ?“ muss es in der Halbzeit von Trainer TL gegeben haben. Passend zur Saison. Eintracht brauchte in dieser Zweitliga Saison,  das „Hallo, wach ?“ ebenfalls und hatte es am 10. Spieltag. Der 2:2 Ausgleichstreffer in der letzten Minute gegen Fürth, war die Wende und der Aufschwung der Eintracht.  Von diesem Zeitpunkt kletterte die Eintracht bis auf einen Aufsteigs bzw. Relegationsplatz. Statt das schwere Schicksal von TSV 1860 und FC Sankt Pauli zu teilen, ist man in der oberen Tabellenhälfte zu finden. Das Gesamtpaket war in Halbzeit Zwei in Heidenheim und in der Saison einfach besser. Man setzte den Gegner unter Druck, wollte das Spiel gewinnen nicht nur im Kopf sondern auch mit der Körpersprache auf dem Platz. Aggresiver und spielerisch einfach sicherer. Abwehr beteiligte sich an Offensiv Aktionen und das Mittelfeld wurde vom Sturm unterstützt. Mit der Einwechslung von Ryu kam auch der erhoffte Schwung in den Sturm. Sogar soviel Schwung, das die Leihgabe aus Leverkusen, nach Hand gestoppten 67 Sekunden, die 1:0 Führung für unsere blau-gelben erzielte. Auch diese Situation, symbolisch für die Hinrunde. Ryu brauchte ein wenig um in Braunschweig anzukommen. Von Null auf gleich, schlug er dann wie in Heidenheim aber zu und war somit eines der hilfreichen Puzzlestück für die letzten Erfolge der Eintracht. Eintracht gewinnt durch diesen Treffer sein viertes Auwärtsspiel. Nur der KSC, Düsseldorf und FSV Frankfurt haben derzeit mit jeweils  5 Siegen, einen mehr als die blau-gelben. Auswärtstabelle Platz 5 und vorerst Platz 3 in der Gesamttabelle. Glückwunsch Jungs für so eine starke zweite Halbzeit in Heidenheim und im Jahr 2014. Bitte 2015 so weiter machen 😉

Abreise aus Heidenheim war wieder begleitet von Regen, Dunkelheit und der Vollsperrung auf der A7. Also wie die Hinfahrt …. zum Glück war der Streßfaktor „Zeit“ nicht mehr so Wichtig …… Wir sind wieder angekommen im schönen Braunschweig, so wie die Eintracht in Liga 2.

Hier jetzt ein paar Impressionen vom letzten Spiel aus dem Jahr 2014.

Frohes Fest und nen guten Rutsch für Euch ALLE …… wir sehen uns 2015 !!!!!

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