Niedersachsenduell mit vielen emotionalen Momenten

Nach 8 Jahren gab sich der VfL Osnabrück mal wieder die Ehre im Eintracht-Stadion. Die Spiele gegen die lila-weißen waren immer Brisant und einzigartig. Ob an der Bremer Brücke oder in Braunschweig. Auch an dieses Flutlichtspiel werden sich die Eintracht und die Osnabrücker Fans lange erinnern.

Erinnerungen sind wichtig und so erinnert bzw. gedachte die aktive Fanszene der Eintracht einen der ihren, welcher zu früh diese Welt verlassen hat. Eine Choreo über Block 9 an Gedenken an einen zu früh verstorbenen Freund.

Selbst der gut gefüllte Auswärtsblock blieb bis zum Anpfiff des Schiedsrichter aus Respekt ruhig. Hierfür Dank an die Osnabrücker! Hierzu wurde bereits geschrieben, dass die Gäste sich nicht benommen hätten und während der „inoffiziellen“ Schweigeminute gesungen hätten. Dies kann ich aus meiner Sicht nicht bestätigen und finde es unfair dem Auswärtsmob gegenüber ….. denn sie haben geschwiegen ….. wie gesagt bis zum Anpfiff und bei „offiziellen“ Schweigeminuten (über Stadionsprecher und Spieler treffen sich am Halbkreis) geht es auf den Rängen nach Pfiff des Schiri auch immer weiter. Das dann seitens der Kurve 9 noch ein einzelner Bengalo für den Freund entfacht wurde war mal wieder ein emotionaler Moment für viele die den verstorbenen kannten, aber Osna hat bestimmt nicht mit Absicht diesen Moment kaputt machen wollen.

Trotz dieser Diskussion aus dem Internet, war es mal wieder beeindruckend was die aktive Szene der Braunschweiger Eintracht auf die Beine gestellt hat, auch wenn es mal wieder ein trauriger Anlaß hierzu war. Auch wenn es für die Familie und Freunde nur ein kleiner Trost ist so war es eine großartige Geste seitens Block 9.

Die Überleitung zum Spiel fällt auch uns daher nicht einfach, aber wenn unsere Freunde, Verwandte und sonstige Menschen, welche nicht mehr bei uns sind, von oben zuschauen können, so haben sie eine Eintracht gesehen die endlich mal wieder gekämpft und gespielt hat und den Tabellenführer aus Osnabrück teilweise vorgeführt hat. Man musste sich schon die Augen reiben, dass man nicht dachte man träume. Ein Angriff nach dem anderen rollte auf die Nordkurve zu und so kam es auch zum verdienten 1:0 für blau-gelb.

Vielleicht ist das Problem auch nicht wirklich der Angriff, denn 16 geschossene Tore ist jetzt gutes Mittelmaß in Liga 3. Das Problem der Eintracht ist dieses Jahr die Abwehr und da sollte man nicht nur auf die Innenverteidigung sauer sein (Verteidigt wird bereits nämlich im Angriff), aber was da für Fehler dem Publikum gezeigt werden … UNGLAUBLICH !!! Dass bei einer IV, welche Internationale Spiele bestreiten möchte ….. na gut, vielleicht sollte man im Winter einfach gehen oder einfach mal an sich arbeiten, sonst war es das mit irgendeiner Internationalen Karriere. Wie gesagt einfach ….. UNGLAUBLICH!

Zweimal geführt, zweimal in kurzer Zeit den Gegentreffer kassiert. 2:2 in die Halbzeit, aber das positive sollte eigentlich überwigen und tat es bei der Halbzeit-Krakauer auch.

Wiederanpfiff und während im Osnabrücker Fanblock eines der größten Lichtermeere seit geraumer Zeit gezündelt wurde, hatte der Schiri den Durchblick wohl völlig verloren und gab Elfmeter für die Gäste. 2:3 und das Eintracht Schicksal in der Saison 2018/2019 nahm erneut seinen Lauf. 2:4 und das Ding war gelaufen, aber nach dem 3:4 Anschlußtreffer in der 82. Minute, hatte man im Stadionrund das Gefühl, da könnte sogar noch der Ausgleich fallen. Stimmung war ab dem Zeitpunkt prächtig, man wollte die Eintracht nach vorne peitschen und ein Unentschieden wäre, nach der starken Leistung, mehr als verdient gewesen.

Nach 94. Minuten pfiff der schwache Schiedsrichter das spannende Niedersachsenduell ab und der VfL Osnabrück konnte seine Tabellenführung verteidigen. Die Eintracht steht trotz großartigen Kampf mit 0 Punkten da und hat jetzt bereits 6 Punkte Rückstand auf das rettende Ufer. Es wird immer schwieriger, aber der Auftritt gegen Osna macht ein wenig Mut.

Nur für Mut kann man sich nichts kaufen … es müssen dringen Punkte her, ansonsten sieht es ganz ganz düster aus bei der Braunschweiger Eintracht.

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