Throw-In: Eine Katastrophe verändert die Fußballwelt

  • Ein „Throw-in“, also ein „Einwurf“, ist immer die Wahl zwischen links, recht, flach, oben, unten, lang, kurz. Deshalb ist der Name für diese Rubrik, PERFEKT. Es sind hier meine Gedanken, gespickt und ergänzt mit Büchern und Infos aus dem Internet. Dinge die ich mal gelesen habe oder die irgendwie in meiner Erinnerung noch wage vorhanden sind. Es sind meine eigenen Worte, verkuppelt mit Zitaten und Textpassagen aus den bereits genannten Quellen. Wild, durcheinander, sortiert und einfach. Daher habt Nachsicht, denn auch ein „Throw-in“ kann mal daneben gehen oder sogar zu einen Torerfolg verhelfen.

Heute möchte ich ein wenig über die „wohl größte Fußballkatastrophe“ beim „Spiel des Jahrhunderts“ erzählen.

Am 29.Mai 1985, kam es im Rahmen des Endspiels, um den Europapokal der Landesmeister (heute Champions League) zwischen Juventus Turin und Liverpool FC zu einer Katastrophe die Live im TV anzusehen war. Die Katastrophe ereignete sich vor dem Spiel und obwohl beide Mannschaften sich gegen eine Ausrichtung aussprachen, gab die UEFA und der Schiedsrichter Andre Daina das Spiel frei. 1 Stunde und 27 Minuten nach dem eigentlich Anpfiff. „Sicherheitsgründe“ wurde als offizieller Grund genannt.

Die sportlichen 90 Minuten sind schnell und unwichtig erzählt. Durch ein Foulelfmeter von Michel Platini gewann Juventus Turin. Nach Augenzeugen wirkten Spieler „wie Athleten ohne Körperspannung, überwältigt und gehemmt vor Angst“

Es schien auch grotesk zu sein, ein Spiel nach so einer Katastrophe an pfeifen zu lassen. Auf der Laufbahn vom Brüssler Heysel-Stadion lagen Tote, Verletzte. Rettungssanitäter kümmerten sich während der Ball lief weiterhin um die zahllosen Verletzten. Tote wurden aufgebahrt und mit Fahnen, Schals und sonstigen abgedeckt. Fans trauerten vielleicht um Freunde, Bekannte, man machte sich Sorgen um die daheim gebliebenen, die vielleicht alles über dem Fernseher gesehen hatten. Informationen um 1985 kamen nämlich nicht über Facebook oder Handy. Viele TV Stationen hatten aufgrund der schrecklichen Bilder ihre Übertragungen abgebrochen und so war es für alle schwer an Informationen zu kommen.

Tage nach dem Spiel war es Gewissheit, das Spiel hatte nicht 11 Sieger, sondern leider 39 Verlierer des Lebens. Die meisten von Ihnen waren Italiener (32).

Wie konnte es an diesem 29. Mai 1985 zu dieser Katastrophe kommen. Die Version von wikipedia.de sagt hierzu viel zu kurz folgendes.

„Am Mittag des Tages hatten alkoholisierte Fans in der Stadt randaliert. Bereits eine Stunde vor Anpfiff begannen die Anhänger von Juventus, im Stadion mit Steinen und Leuchtraketen zu werfen. Die Anhänger des FC Liverpool antworteten mit Schmähgesängen und bengalischen Feuern. Zwei Juventus-Fans stürmten auf den Rasen. Um 19.45 Uhr versuchten mehrere hundert Fans des FC Liverpool den benachbarten Block zu stürmen. Im BlockZ standen vor allem italienische Fans. Die flüchtenden Juventus-Fans gerieten in Panik. Viele von ihnen wurden gegen eine Mauer gedrückt, die Minuten später zusammenfiel und einen Teil der 39 Todesopfer unter sich begrub“

Ich kenne aber Geschichten aus anderen Büchern und auch Links im Netz, die hier von einer ausführlicheren Story reden. Der Tod dieser 39 Menschen kommt daher das die Menschen erdrückt worden sind, nachdem Panik im Sektor „Z“ ausbrach und alle nach unten liefen, in Richtung Laufbahn. Gestoppt von dieser Mauer, welche dann unter den Druck der Menschen eingestürzt ist. Menschen wurden zertrampelt oder von den Steinen begraben.

Dies ist eine Tatsache und kann nicht umgeändert werden, auch nicht mit meiner beschriebenen Sichtweise.

Das die Gewalt aber von den Italiener ausging, dies ist teilweise doch sehr strittig. In den 80er Jahren war Fußball in Europa nicht nur das Event-Programm von heute. In England gab es die Hooligans, die sich in den Stadien und Außerhalb die „Ehre“ gaben und in Italien gab es die sogenannten „Ultras“. Welche mit heutigen Ultras in Deutschland ganz und gar nicht vergleichbar sind.

Beide Parteien sind nicht nur für eine Stimmung in Ihrem Block verantwortlich, sondern sind auch ganz klar „Gewalt suchend“.

Im sogenannten „Sektor Z“ hatten sich heimische Belgier und Italiener welche vielleicht. In und um Belgien wohnen gemütlich gemacht. Diese Karten waren vom Veranstalter sozusagen als Neutral herausgebracht worden, aber keiner rechnete wohl damit, das sich hier einige Juventus Fans einfinden werden. Die Ultras und die Fans die direkt aus Italien angereist waren, die waren auf der anderen Seite des Stadions und waren unter sich. In der Stadt trennte die Polizei die beiden Fanlager mit einen großen Aufgebot. Zu sehr war die Gewaltbereitschaft beider Fankulturen bekannt. Mit Pferden und sonstigen Einsatzkräften versuchte die Polizei die Lage in der Stadt unter Kontrolle zu bekommen. Im Stadion wären die Fans ja schon getrennt. Ein Irrtum, der vielleicht einer der größten Fehler war. Denn in diesem baufälligen Stadion, im Sektor Z (direkt neben den Liverpooler) sammelten sich nicht nur neutrale Zuschauer, sondern wie bereits erwähnt auch Anhänger von Juventus Turin. Während sich das Stadion langsam füllte und auf dem Platz noch ein Vorspiel zweier Jugendmannschaften waren, wurde die Stimmung das eine oder andere mal ausgetestet. Auch zu Pöbeleien kam es zwischen den Anhänger von Liverpool und den Leuten aus Sektor Z. Pöbeleien, mehr nicht !!! Die Polizei hatte schon vorgesorgt und stellte in einen Pufferbereich (der provisorisch mit eine Art „Hühnerzaun“ errichtet wurde) 6 (!!!) Polizeibeamte. Ein weiterer Fehler, der die Katastrophe im Nachhinein wohl herbeigeführt hat.

Ein weiterer Faktor für die Katastrophe von Heysel, ist wohl dem Zustand des Stadions zu verdanken. Die Stadien in den 80er oder halt auch Ende der 80er waren nicht mehr die Arenen von heute. Kaum Sitzplätze im ganzen Stadion und auch kein ausgefeiltes Sicherheitssystem aus genügend Fluchtwegen. Die Stadien der 80er in Europa waren aus Steinplatten errichtete Tribünen, Holzbänke und vielleicht in dem einen oder anderen auch mal moderne Plastikstühle. Die Sicherheit war nicht egal, aber war nicht der Hauptgrund um ein Stadion zu bauen. Wichtig war das die Leute in das Stadion strömten, egal wie VOLL es auch wird. Somit lief auch das Ticketing nicht wie heute über Computer und sonstigen neuen Medien ab. Der Verkauf der Tickets endete manchmal gar nicht, wenn die eigentliche Kapazität ausgelastet war. Nein, Sehplätze wurden so verkauft das gefühlt auf einen qm, 3 Fans Platz finden mussten. Ein oder zwei Eingänge für eine große Masse von ungeduldigen Fußballfans für einen Bereich.Fans die bereits Stunden vor einen Spiel in der Stadt, vor dem Stadion oder sonst wo in dieser warmen Sonne die Zeit vertrieben und jetzt endlich den Ground sehen wollten und natürlich auch einen für sich besten Platz erobern wollten. Viele Opfer oder Angehörige haben nach der Katastrophe auch die UEFA Verantwortlich gemacht, da gerade das Stadion in Brüssel als ein sehr baufälliges gegolten hat. Nach der Katastrophe wurde das Stadion von Brüssel umgebaut und 10 Jahre später wieder Neu eröffnet, als König-Baudouin-Stadion. Allgemein hat sich nach der Katastrophe von Heysel viel getan in Sachen Stadion. Nach der Katastrophe war 1990 die WM in Italien, wo die FIFA Auflagen für „SICHERE STADIEN“ heraus brachte und so musste Italien all seine „alten und maroden“ Stadien, überarbeiten. 1986 bei der WM in Mexiko gab es auch schon Auflagen für den Ausrichter und in der Zukunft bis heute, werden bei Großveranstaltungen der FIFA und der UEFA bestimmte Sicherheitsrichtlinien erwartet. Daher wird jedes Land vor einer WM oder EM (wie jetzt in Polen und Ukraine) neue Stadien bauen. Inwiefern diese dann nach einer WM oder EM wieder genutzt werden (siehe Stadien in Südafrika) und was für Millionen von Geld da rausgepumpt wird, das ist ein anderes Thema, was hier nicht beleuchtet werden sollte.

Stadien, kein Pufferblock im Stadion zwischen LFC und Juve Fans und der Angriff der Liverpooler Fans waren die Kombinationen die die schreckliche Katastrophe in Heysel hervorbrachte.

Was aber haben die Fans (oder besser gesagt die Hooligans) von Liverpool getan.

Versuchen wir es mal mit der Kultur von Support und Hooliganismus als Einleitung. Englischer Support funktioniert nach einen gleichen Muster, für alle Fans in Großbritannien. Dies ist in fast jedem Stadion in England zu bewundern. Es ist der Auftritt der BREITEN MASSE. Das Kollektiv, welches aus der Mitte heraus beginnt und dann mit Leidenschaft und Emotionen gemeinsam nach außen getragen wird. Mit den verschiedensten Gesängen. Die Engländer an sich, benehmen sich im Ausland, naja sagen wir mal Grenzwertig. Es ist das Phänomen Fußballfan, was man überall in allen Fangruppen aus Europa beobachten kann. Das entfliehen der eigenen Kultur, dem Alltag. Das „Anderssein“ ohne Rücksicht auf das was um einen herum ist, weil ich ja in der breiten Masse bin und um mich herum meine FAMILIE ist. Hier kann ich sein, hier darf ich bleiben.

Beim Angriff von Hooligans auf (eigentlich) andere Hooligans ist es ähnlich wie mit dem Support. Alle zusammen, wie in Wellen greifen die Hools Ihre Gegner an.

So auch an diesem 29.05.1985, die Hools / Fans / Mitläufer der Liverpooler gegen den eigentlich „harmlosen Sektor“ der Juventus Anhänger, den hier schon mehrfach angesprochenen SektorZ. Die „Hühnerzäune“ und die 6 Polizisten waren schnell überrannt, mit einer der ersten Wellen. Die ersten Tifosi und neutralen Zuschauer liefen in Richtung Tribüne oder in Richtung Laufbahn. Nach draußen zu laufen war wenig möglich, da wir uns immer noch ca. 1 Stunde vor Spielbeginn befanden und Leute eigentlich eher in das Stadion rein wollten und nicht schon wieder dieses verlassen wollten. So mussten die Menschen in Panik nach Unten ausweichen oder flüchteten weiter in Richtung Tribüne.

Eine Gegenwehr der Turnier blieb aus, da es sich halt um „Neutrale Fußballfans“ handelte, die besagten Ultras von Juventus waren auf der Gegenüberliegenden Seite.

„Vielleicht wäre es paradoxerweise überhaupt nicht zu dieser Tragödie gekommen, oder wenigstens nicht in derartigen Auswirkungen, wenn sich die schwarz-weißen Ultras dort befunden hätten. Alles hätte in einen Kampf unter Gleichen geendet, mit Verletzten und vielleicht noch mehr, aber nichts hätte die massive Flucht und den Einsturz der Begrenzungsmauer ausgelöst“ so ein Juventus Ultra in einem Interview weit nach der Katastrophe. Eine Erinnerung eines Zeitzeugen, Jahre später.

Die Engländer fanden Ihren „Spaß“daran wie die Anhänger von Juventus vor Panik fliehen und wiederholten diese Angriffswelle, immer mal wieder. Dabei wurde nicht einfach nach vorne gelaufen, sondern es wurde wie in den Kriegen angegriffen. Mit Steinen, Knüppel, Fahnenstangen und Glasflaschen. Die Leute wurden attackiert und flohen dann in Panik.

Die belgische Polizei schien zu diesem Zeitpunkt ebenfalls überfordert zu sein, denn nicht nur das die Zuschauer nicht aus dem Stadion konnten, sie wurden teilweise von der Polizei gewaltsam wieder in das Stadion gedrängt.

Zwei, drei weitere Angriffswellen dieser Art der Engländer und die untere Begrenzungsmauer in Sektor Z stürzte ein. Die fliehenden Menschen stürzten wild übereinander. Alle starben, erdrückt, erstickt, überrannt.

Später wird ein Besucher aus der gegenüberliegenden Kurve berichten. „Für uns sah es aus wie „kleinere Handgreiflichkeiten“ zwischen den Sektoren“ bis sich die Nachricht im Stadion herum sprach es auch Tote geben soll. Dies war der Zeitpunkt wo auch die Juventus Ultras Ihren Teil zu der Geschichte beitrugen, indem sie wie Ultras in den 80er üblich, mit allen was man so tragen und mit dem schlagen konnte auf seine Gegner los ging. Vermummt mit Vereinsschal oder sonstigen Tüchern ging es mit Stangen, Fahnen, Gürtel, Glasflaschen, Knüppel in Richtung Sektor Z. Hier hatten sich jetzt viele Engländer breit gemacht, Ihren Platz sozusagen in Kolonialstil erobert und nicht mehr hergebend.

Die Polizei, jetzt etwas mehr „Herr der Lage“ stellte sich den angreifenden Mop aus Turin entgegen, um die Gewalttäter auseinanderzutreiben.

Die Bilder dieser Auseinandersetzung, die Bilder vom Einsturz, vor der Massenpanik und dem sterben auf der Tribüne wurde in ganz Europa live übertragen.

Diese paar Momentaufnahmen die ich hier wiedergebe, können das schreckliche von diesem Tag wohl nicht wirklich beschreiben. Ein sterben von 39 Menschen die einzig und alleine das Spiel Ihrer Lieblingsmannschaft anschauen wollten. Man sagt ja gerne „Vereinblabla bis in den Tod“ aber niemand möchte das dies eine wahre Realität wird.

Rivalitäten gehören beim Fußball dazu, sie würzen ihn teilweise sogar, aber es darf nie zu Gewalt gegen Unbeteiligte kommen und man muss immer bedenken das auf der anderen Seite ein Mensch, ein Leben ist, welches ich leider auch beenden kann.

Von der Anzahl der Toten war die Katastrophe von Heysel nicht die Größte, aber es war eine Katastrophe die nicht nur Live im Fernsehen gezeigt wurde und somit die Augen vieler Politiker (vor allem in England) die Augen öffnete. Es war auch nach Heysel eine Veränderung zu spüren in dem Sicherheitsbedenken von Vereins und Verbandsverantwortlichen.

Englische Vereine wurden von der UEFA / FIFA zu einen Spielverbot bei Internationalen Wettbewerben von 5 Jahren verdonnert. Liverpool FC sogar zu 7 Jahren.

In englischen Stadien wurde die Gesetze verschärft, wobei Gewalt im Stadion zu einer Haftstrafe bis zu 10 Jahre führen kann und erhebliche Geldstrafen.

In den englischen Stadien wurden nur noch Sitzplätze angeboten, die Stehplätze wurden abgeschafft.

In den englischen Stadien wurden Kameras eingeführt und die Polizisten wurden teilweise auf solche Einsätze geschult. Sogenannte „Szenekundigen Beamten“ (wie sie hier in Deutschland heissen) wurden eingeführt.

Dies alles geschah aber meist nur in England. In allen anderen Ländern wurden diese Sicherheitsvorkehrungen bis heute nicht durchgeführt. In Deutschland zum Beispiel wurde der Umbau der Stadien erst zur Vergabe der Weltmeisterschaft 2006 durchgeführt. Eines der ersten Neubauten im deutschen Fußball war das Volksparkstadion in Hamburg. Der Umbau war hier 2001 abgeschlossen, also rund 16 Jahre erst nach Heysel.

1988 wurde in Deutschland zwar ebenfalls Stadien umgebaut, da in Deutschland die Europameisterschaft stattfand, aber nicht nach Vorbild von Heysel. In England beispielsweise gab es gar keine Zäune und Gitter mehr für die Zuschauer. In Deutschland wurden die Stadien nur renoviert, aber Zäune und Stehplätze blieben bei den Umbauten 1988. Teilweise wurde aus Sicherheitsgründen noch mehr Zäune gebaut und versucht über den Verkauf von Eintrittskarten dies zu regulieren. In Brisanten Spielen kam es aber immer wieder dazu das Blöcke RESTLOS überfüllt waren, da es keine wirkliche Kontrollen gab. Wer kennt es nicht, das er seinen Freund die gerade benutzte Karte durch den Zaun steckte und diese nochmal genutzt wurde. Egal ob für das ganze Stadion oder nur für den Block. Aus eigener Erfahrung fällt mir da das erste Spiel gegen Hannover 96 ein. Der Block 9 war damals so voll, das die Leute einen schon auf den Füßen standen und wer aufs Klo musste, der lies es laufen. Dies war 1996.

Heysel ist trotzdem eine Tragödie die nicht so schnell vergessen wir und wohl vor allem in England den Stadionbesuch nachhaltig verändert hat.

 

20 Jahre später, am 05.04.2005 kam es im Rahmen der Championsleague zum erneuten Spiel der beiden Teams. Liverpool gegen Juventus Turin. Von offizieller Seite wurde von Seitens Liverpool alles versucht die wogen zu glätten, da man im Vorfeld Angst vor der „Rache der Turiner“ hatte. Beim Hinspiel kündigte auch Michel Platini sein kommen an, derjenige der in einen Interview nach dem Spiel folgenden Satz gesagt hatte.

„Wenn im Zirkus der Trapezkünstler stirbt, kommen die Clowns herein“.

Die befürchtete Randale blieb aus, aber es ist weiterhin so in Turin, das man auf Engländer nicht wirklich gut zu sprechen ist. In einen Interview um Fankultur, welches ich gesehen habe, drohte vor laufender Kamera der Turiner dem englsichen Interviewer mit Worten wie „Wir hassen die Engländer, auch Dich …… Du kannst froh sein das wir das Interview hier geben“

Daher werden die Clowns wohl ablenken, die „Angehörigen“ werden aber nie verzeihen oder vergessen können.

In Gedanken an „die 39“ von Heysel und all den anderen Toten im Rahmen von Fußballspielen.

 

PS: Der Verein Liverpool FC hat bereits zwei größere Katastrophen im Fußball miterlebt. FA Cup Halbfinale in Hillborough (Sheffield Wednesday Stadion). Wo beim Spiel zwischen Liverpool und Nottingham 96 Menschen ums Leben kamen. Hierzu gibt es auch eine Gedenkstätte für die Opfer. Eine für die Katastrophe von Heysel sucht man vergeblich.

 

Das „neue Heysel“

Quellen:

wikipedia.de // Buch „Domenico Mungo – Streunende Köter“ // mein Gedächtnis // enter-the-pitch.de