Kategorie: Tagesausflug

G20 -> Hilft niemanden wirklich …

G20, das Treffen der Spitzenländer unserer Erde eskalierte am Ende und nicht die Politik, sondern die Krawalle war überall das Thema. Wir waren dabei, um für uns einen Eindruck zu gewinnen …….. hier sind unsere Eindrücke aus dem Hintergrund.

 

 

Von Köln bis Berlin …….. Prachtbauten, Geschichte und jede Menge Star Wars

Tagesausflüge in die Städte unserer Welt kann immer wieder spannend sei. Jede Stadt lebt von seiner eigenen Geschichte. Von seiner eigenen Entwicklung und bietet doch irgendwie für jeden Menschen etwas anderes. Einer der beliebtesten Städte in Deutschland ist das geschichtsträchtige Berlin. Hier wurde nicht nur gesamtdeutsche Geschichte geschrieben sondern hier wurde gestern und wird auch heute noch ganz Europa beeinflusst. Positiv wie negativ. Ich denke das heutige Berlin war früher eine Reise wert und ist es auch definitiv heute noch.

Vor Berlin trieb es mich in eine andere Stadt, welche ebenfalls so viel Geschichte wie Berlin zu bieten hat, Köln. Wieso ich Köln besucht habe? Das Warten auf STAR WARS VII bis Dezember, das ist mir einfach viel zu lange und im Odysseum in Cologne gibt es eine sehenswerte Ausstellung mit Exponaten aus den vergangenen Filmen. Man geht nicht nur einfach durch diese Ausstellung, sondern mit Audiokommentaren und einen interaktiven Armband, erlebt man ganz nebenbei die Erschaffung seines eigenen STAR WARS Charakter.

Jedes individuelle Leben wird durch die verschiedensten Dinge beeinflusst und so kannst Du auch auf Deinen Charakter mit der Auswahl einen bestimmten Einfluss nehmen. Du vergibst ihm nicht nur einen Namen, du gibst ihm seine äußerliche Erscheinung, Du darfst seine Gene bestimmen und darfst sagen wie die Eltern ihn erzogen haben. Du darfst sein Schicksal beeinflussen und während man diese Punkte für seinen Charakter auswählt, erfährt man anhand von Videos und Audiokommentare wie diese Punkte das Leben jedes einzelnen beeinflussen können. Interessant, wenn man nicht nur einfach durch die Ausstellung rennt, sondern sich seine eigenen Gedanken hierzu mal macht. Während dieser Erschaffung, erfährt man auch viel über Charaktere aus dem bekannten Star Wars Universum. Wieso wurde Chewie so wie er ist? Warum ist George Lucas nur so eine Figur wie Jar-Jar Binks eingefallen? Wie groß war das Modell des Sternenzerstörers? Wie sahen die Helme von den X-Wing Piloten aus? ….. Wie groß ist der Podracer von Anakin in Wirklichkeit? und und und …….. 2 Stunden intensive Tour durch das Odysseum und selbst keine Star Wars Fans finden hier interessante Dinge. Die Ausstellung vom Odysseum in Cologne geht noch noch bis zum 17.11.2015.

Das Odysseum ist nicht weit weg von der Kölner Innenstadt und jeder Mensch der Köln, besucht kann nur ein Ziel haben. Den Kölner Dom. Ein einmaliges und unglaubliches Bauwerk, welches mit menschlicher Kraft erbaut worden ist. Sollte man einmal die Möglichkeit haben da vorzustehen, dann stellt es Euch vor wie über Jahrhunderte Menschen dieses Bauwerk immer wieder erweitert haben. Dieses Bauwerk hat eine über 700jährige Geschichte an seinen Mauern und Türmen und Fenstern zu berichten. Wir waren nicht im Dom, aber von außen lohnt sich diese Zeit einfach das Bauwerk zu bestaunen (nicht nur durch das Handy).

Köln gilt als Fußballstadt, so hat es mir jemand gesagt und so rundete das Kölner Spektakel (nach dem Essen in der wirklich hervorragenden Pizzeria Grande Milano) ein Spiel von Viktoria Köln gegen den FC (U23) ab.

Erst Köln dann Berlin. Aufgrund der wunderbaren Ausstellung im Odysseum von Köln mit Star Wars, war es doch nur logisch das Madame Tussauds in Berlin zu besuchen. Das Wachsfiguren Museum, schräg gegenüber dem Hotel Adlon, hat derzeit 11 Wachsfiguren zum Thema STAR WARS ausgestellt. Diese 11 Hauptfiguren aus den bekannten Filmen kommen am Ende der Ausstellung und so hat man vorher genug Zeit die verschiedensten Personen aus Geschichte, Kultur, Musik und Sport zu bewundern. Das wunderbare an diesen Ausstellung von Madame Tussauds ist, dass man die Figuren anfasse kann, mit Ihnen posieren kann und auch lustige Fotos mit Perücken, Kostümen oder sonstigen kleinen Utensilien gestalten lassen kann. Die Geschichte Berlins wird auch hier schon deutlich sichtbar, wenn man im Hintergrund von JFK seine Rede in Berlin noch einmal erleben kann oder wenn zu den verschiedensten Figuren auf Tafeln ein Eindruck ihres Lebens dargestellt wird.

Madame Tussauds bietet die Chance weitere Erlebnisse des Veranstalters in ein Kombinat zu buchen. Sollte also jemand noch Lego Land Berlin, Berlin Dungeon oder SeaLife besuchen wollen, dann lohnt sich eine günstigere Kombikarten! Man muss dies natürlich nicht machen, sondern genießt einfach die Stadt mit seinen Botschaften, Denkmälern, Bauten und Geschichte. Von Madame Tussauds geht es schnell zum Brandenburger Tor oder zum Reichstag oder zu anderen Bauten. Mich interessierte vorerst das Holocaust Mahnmal in Berlin. Eine riesige Fläche mit Betonstelen mitten in der historischen Mitte Berlins. Ein Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Ich verstehe bei solchen Denkmälern und Erinnerungen nicht wie Menschen lachend durchlaufen können zwischen den Stelen oder ein Sonnenbad auf einen der Stelen machen. Ist ein Denkmal nicht dafür da, um sich etwas in Erinnerung zu rufen, etwas was zwar nie wieder geschehen sollte (egal im welchen Land), aber leider immer und immer wieder geschieht in unserer Welt. Ich werde die Welt nicht verbessern, aber ich kann nicht verstehen das an solchen Punkten einer Stadt, Menschen sich nicht hinterfragen wozu diese Bauwerke gebaut wurden!!! Eine Besichtigung der Ausstellung unter dem Denkmal wird sicherlich folgen, denn Berlin hat einfach zu viel zu bieten, um mit einem Tagesausflug alles zu sehen.

Denn als nächsten Besuchspunkt fiel die Entscheidung auf den ZOO Berlin. Nach einer Stärkung ging es per Auto vom Brandenburger Tor in Richtung Zoo Berlin. Dies sollte der zweite Zoobesuch in meinen Leben werden. Im Zoo Hannover waren ich schon und der Umstand dass dort Tiere leben und vielleicht eingesperrt sind, dies ist mir vollkommen bewusst. Im Zoo Hannover hat mich die Umgebung für die meisten Tiere überzeugt das diese Tiere zwar eingesperrt sind, aber eine „nette“ Umgebung um sich herum haben. Man hat versucht durch Themen den Besucher in die Welt der Tiere einzubringen, ob nun Artgerecht oder nicht, dies möchte ich hier überhaupt nicht diskutieren, da es denke ich immer ein Für und Wieder zu der Haltung dieser Arten gibt. Ich denke es ist auch Wichtig, Menschen und vielleicht vor allem NICHT-ERWACHSENE Dinge zu zeigen, die Schützenswert sind, denn erst wenn ich etwas kenne, so kann ich verstehen warum es da ist und warum es zu schützen ist. Wie gesagt in Hannover war es wirklich auch für den Besucher ein Abenteuer und so bleibt für mich zu sagen das der Besuch des Zoo in Hannover wirklich lohnt. Ich war ja aber nicht im Zoo Hannover sondern im Zoo Berlin und auch hier ist es ein wunderbares Areal, die ersten Eindrücke sind gegenüber Hannover etwas schwieriger, da man den Eindruck hatte das selbst die Raubtiere wenig Platz haben. Einige Tiere waren direkt hinter Gittern und Zäune und so bekam man an dem einen oder anderen Gehege eher den Eindruck einer Gefangenschaft (was es schließlich ja auch ist, aber den Eindruck gewinnt man beim Besuch in Hannover irgendwie nicht so). Trotz allen, so sah man die Verantwortlichen, also die PflegerInnen, das die ihren Job machten um den Tieren das Bestmögliche zu bieten. Wer erinnert sich nicht noch an Knut den Eisbären und seinen PflegerInnen. Wie liebevoll er sich um diesen Eisbärenjungen gekümmert hat und so denke ich mal werden alle PflegerInnen ihren Job erledigen. Live konnte man dies sehr gut bei einigen Tierarten sehen, wie zum Beispiel bei den Elefanten. Die Artenvielfalt im Berliner Zoo ist auch riesig und man begibt sich auf eigene Entdeckungstour, am Anfang wirkte das Areal sehr verwinkelt und verstrickt, aber mit einen Plan in der Hand und ein wenig Orientierung findet man am Ende jede Tierart in diesem Zoo, die man sehen möchte und ein wenig Abenteuer durch leichtes verlaufen ist doch auch was spannendes 😉

Den Tag abgerundet hat ein Einblick in die gesamte Geschichte Berlins, welches im Berlin Story Museum (Berlin Story Bunker) zu sehen gibt. Durch einen Audio Guide am Ohr wird man durch verschiedene Zeitepochen durch Berlin geführt. Berlins Zeitgeschichte wird hier in kleinen und großen Details dargestellt. Von den Königreich Preußen, Friedrich II, Barrikaden der Studenten, Bismarck, Weimarer Republik, wilden Zwanziger, Nazi-Deutschland, Wirtschaftswunder, geteiltes Berlin, Mauer, Mauerflucht, Rosinenbomber, Kennedy, DDR, Aufstand in Ost-Berlin, RAF, friedliche Revolution, Mauerfall ist so einiges dabei. Es lohnt sich, wenn man Geschichte Deutschlands und speziell die Geschichte Berlins erleben möchte. Die Geschichte erlebt man in dem Luftschutzbunker des Anhalter Bahnhofs.

So einen Tagesausflug in Berlin kann man abrunden indem man in Potsdam in einen der vielen Lokale in der Nähe vom Brandenburger Tor (Jeep, da steht auch eins, nur bisschen kleiner) besucht.

Hier ein paar Impressionen von den beiden Tagesausflügen! Vielen Dank an die Mitreisenden an den beiden Tagen. Die natürlich das Erlebnis noch etwas einzigartiger gemacht haben.

PS: auf den Weg nach Köln heißt der Geheimtipp noch „HARIBO FABRIKVERKAUF in SOLINGEN“ 😉

Es sind viele Bilder, aber ich hoffe es lohnt sich einen kleinen Eindruck zu gewinnen …….

Die Leipziger Freiheit geniessen ……… Toten Hosen Konzert auf der Festagswiese

Live-Musik mit vielen Menschen, auf einen Konzert und dann noch viel Geld dafür ausgeben. Eigentlich nicht MEIN DING. Ausser eine ganz bestimmte Band spielt irgendwo in Deutschland und lädt seine Fans und Gäste herzlich ein. Bei den TOTEN HOSEN versuche ich gerne den Weg zu dem Konzert zu finden, wenn Zeit und Co im Rahmen passen. Mein Bruder ist schuld, das ich mir sowas immer und immer wieder gerne anschauen könnte, weil einst ein Freund von ihm nicht zu einen Konzert konnte ……. naja den Rest könnt ihr Euch denken …….. und jetzt das erste mal ein OPEN-AIR Konzert mit den DTH. Schmutzki, Bad Religion und Kraftklub heizten den rund 70.000 Zuschauern schon vorher ein und dann pünktlich nach Zeitpan, DIE TOTEN HOSEN. Die Band von der ich die erste CD meines Lebens geschenkt bekommen habe.

Musikauswahl wunderbar, Stimmung wunderbar, Pyro wunderbar, Gefühle in verschiedenster Form waren auch wunderbar (z.B. persönliche Momente/Erinnerungen bei ein paar Liedern oder der Auftritt von Wölli), Mahnung an die Menschlichkeit und vor allem und überhaupt ….. das Konzert fand statt ……. daher ALLES SUPI DUPI WUNDERBAR …… sollte man mal erlebt haben 😉

Hamburg meine Perle, Du wünderschöne Stadt …..

Jaja, beruhigt Euch!!!! Ich weiß das es ein Song vom Rauten Club ist, aber diese Zeilen nur auf dieses Lied und diesen Verein zu reduzieren ist zu einfach. Diese Zeile sagt doch fast alles. Hamburg mit all seinen Facetten und Möglichkeiten ist wirklich eine wunderschöne Stadt und eine Perle des Nordens.

Jetzt hat es mich also endlich, als einer von 111 Millionen Tagesbesuchern (pro Jahr), nach Hamburg verschlagen. Eine Stadt in der man sicherlich einen Tagebesuch machen kann, aber in der sich aufjedenfall auch ein Wochenende lohnt. Neben meinen Start heute, dem Miniaturwunderland und einem abendlichen Musicalbesuch kann man so einiges sehen und für jede Facette der Freizeitgestaltung ist bestimmt etwas dabei. An der Binnenalster ist ein Geschäft neben dem anderen und von Nobelboutigquen bis zu herkömmlichen Läden die man in jeder deutschen Stadt kennt, gibt es alles. Ob es ein nobles Resteraunt ist oder einfach die bekannten FastFood Ketten, ob es der Fischmarkt ist oder einfach das Rathaus, ob es die Reeperbahn und der Kiez ist oder ob es die Landungsbrücken und die Hafencity mit der Speicherstadt ist. Museen, Stadtrundfahrten oder einfach nur in einen Cafe den Trubel und die Vielfalt der Einwohner und Gäste bestaunen. Hamburg hat halt alles und präsentiert sich mit einer Ruhe, so wie die Seele der Norddeutschen nach aussen scheint.