Autor: ETP2001

Paris – einfach nur so zum Spass

Wie bereits im Lied von Udo Jürgens, ist eine Stadt wie Paris immer eine Reise wert. Um den Jahreswechsel etwas anders zu gestalten, ging es am 31.12.2017 um 12 Uhr spontan nach Frankreich. Ankunft um 21 Uhr in Paris und dann nach dem Essen zum Sacré-Cœur am Mont Martre, um 00:00 Uhr wurde gejohlt und der Eifelturm funkelte und nur ein erlaubtes größeres Feuerwerk gab es. Aufgrund der wunderbaren alten Häuser in der französischen Hauptstadt sind Feuerwerk jeglicher Art untersagt ….. ehrlich gesagt so wirklich gefehlt hat es nicht. Wer Feuerwerk in Frankreich sehen möchte, sollte dann entweder nach Disney fahren oder am Nationalfeiertag vorbei kommen.

So damit ihr mir glaubt das ich da war noch ein paar Canon Fotos vom Jahreswechsel 😛

FROHES NEUES 2018 Tommy England Photofans 😉

Volkswagen holt den GTI nach Hause

Der Entwickler des GTI, nämlich der Volkswagen Konzern, hat die Freunde des flotten Golf nach Wolfsburg eingeladen. Zwischen Autostadt und VW Arena konnten allerlei „Schätzchen“ bewundert werden. Es wehte auch irgendwie ein Hauch von Wörthersee um den kleinen bescheidenen Allersee. Grund für die Wörthersee Atmosphäre waren nicht nur die teilweise einzigartigen Fahrzeuge des VW Konzern, sondern auch das Denkmal aus der Gemeinde Maria Wörth. Der aus Stein gearbeitete GOLF GTI, welcher „den GOLF GTI FREUNDEN“ bereits 1987 gewidmet wurde und seit dem ein wahrer Treffpunkt für VW Freunde ist. Dieses Denkmal wurde extra für das Event „Coming Home 2017“ nach Wolfsburg gebracht. Eine Überraschung für viele Besucher an diesem Tag und zur Enthüllung waren neben dem Bürgermeister der Stadt Wolfsburg auch der OB aus Reifnitz vor Ort, um noch einmal klar zu stellen, dass die Aktion „abgesprochen“ und der GTI nicht „geklaut wurde“.

Ich denke es wäre auch schwer, so still und heimlich mehrere Tonnen direkt von der Mitte des Ortes zu stehlen 😉

Ab jetzt wieder nach der „kleinen“ Einleitung die Bilder des Tages …..

G20 -> Hilft niemanden wirklich …

G20, das Treffen der Spitzenländer unserer Erde eskalierte am Ende und nicht die Politik, sondern die Krawalle war überall das Thema. Wir waren dabei, um für uns einen Eindruck zu gewinnen …….. hier sind unsere Eindrücke aus dem Hintergrund.

 

 

15. Bettenrennen in Rötgesbüttel

15. Bettenrennen bedeutet auch gleichzeitig Jubiläum, denn damit ist das erste Bettenrennen bereits 30 Jahre her.

Herzlichen Glückwunsch ……

Bettenrennen ist genau so wie es sich anhört. Betten mit einem bestimmten Motto fahren eine bestimmte Strecke ab. Gewinnen tuen das SCHÖNSTE und das SCHNELLSTE Bett.

Aber bevor ihr Euch alle wundert was es genau ist, habe ich einfach mal ein paar Foto´s gemacht 😉

Paris …. die Stadt der Liebe erobert mit ihrem Charme die Herzen

Paris ist die fünftgrößte Stadt der EU (ohne London sogar Platz4) und eine der Städte die während der EM die Gäste aus ganz Europa „Willkommen“ heißt. Paris ist natürlich die bekannteste französische Stadt. Wer kennt nicht den Eifelturm, die Seine, Notre Dame, Louvre und unzählige andere Sehenswürdigkeiten in dieser Stadt. Im zweiten Weltkrieg hat Paris und Frankreich eine nicht unbedeutende Rolle in der „dunklen Geschichte Europa´s“ eingenommen. Zum Glück ist die Stadt von Bombenangriffen verschont geblieben und zeigt damit heute seinen ganzen Stolz im Zentrum der Stadt.

Frankreich ist auch mit seinen Landschaften vom Norden bis zum Süden vielfältig. Strand, Berge, wunderbare Städte und einzigartigen Gebäuden (z.B. St. Mont Michel). Das Land des drittgrößten Sportereignisses (Tour de France) zeigt sich immer wieder von seiner schönsten Seite, auch wenn bei unserem Aufenthalt das Wetter sich nicht von seiner besten Seite zeigte.

Ich denke der Text reicht um die Vorfreude auf die Bilder gesteigert zu haben 😉 Paris und Frankreich ihr habt Charme um die Herzen von Reisenden zu erobern ……

Back To The Roots – GTI Treffen am Wörthersee 2016

Der Golf, das Erfolgsmodell der Marke Volkswagen! Ein ganz besonderes Modell wurde erstmalig im Juni 1976 gebaut. 1.6 Liter Motor mit 110 PS und einer Höchstgeschwindigkeit von 182 km/h. Der GOLF GTI war geboren. Ein Modell was in jeder der bisherigen 7 Golfgenerationen das i-Tüpfelchen wurde. Einfach KULT halt!

Wie jeder Kult, hat auch der Golf GTI seine Anhänger, Fans und bedingungslose positive Verfallene 😉 Seit 1982 veranstalten diese „positiv Verfallenen“, an dem Christi Himmelfahrt Wochenende, in Reifnitz am Wörthersee ein Treffen. 2016 somit das bereits 35. Treffen in der 40jährigen Geschichte des Golf GTI.

Reifnitz mit seinen knapp 570 Einwohnern ist dann der Mittelpunkt aller Tuning Begeisterten von Modellen des Volkswagen Konzern. Zum 40jährigen Jubiläum wollte man sich wieder an seine Wurzeln erinnern und so stand das diesjährige Treffen unter dem Motto „Back To The Roots“! Von Mittwoch bis Samstag wurde einiges an Programm geboten. Aussteller nutzten die Gelegenheiten, um ihre Felgen, Reifen, Tuningteile oder Aufkleber und Kleidung an die Frau oder Mann zu bringen. Abends sorgten DJs dann für Partylaune. Das Highlight von „Backt To The Roots“ war am Samstag der Autokorso von über einhundert Golf I in jeglichen Varianten. Wer das „wahre GTI Treffen“ kennenlernen möchte, der besuchte den „Faaker See“. Hier gibt es einen großen Parkplatz mit einer Art Rasthof. Diese Kombination lädt die BesitzerInnen dazu ein die eigenen Schätze auf der Straße mit viel Lärm oder ruhig und gelassen auf den Parkplatz zu präsentieren. Zwischen Velden und Reifnitz gibt es für alle etwas zu sehen, ob auf den Straßen, an Tankstellen oder am Straßenrand ……….. das GTI Treffen hat für ca. eine Woche den ganzen Wörthersee in seinen Bann!

Hier ein paar Impressionen vom 2016er GTI Treffen am Wörthersee !

 

Egypt, das Land der Pharaonen oder einfach Chillen am Pool

Wie plant man am besten einen Urlaub ? Tja, um 9:00 Uhr einen Anruf erhalten und um 9:30 Uhr bereits gebucht. Ägypten, All-Inclusive Urlaub in einen wunderbaren 5 Sterne Hotel, in der aus dem Tourismus entstandenen Stadt Hurghada am Roten Meer. 7 Tage bei 5 Sternen … Entspannung am Strand und am Pool ohne sich über irgendwas Gedanken zu machen. Na, dann mal los ……

Vor dem Abflug kommen einen dann doch schon die einen oder anderen Gedanken. Ist es schlau in der „heutigen Zeit“ ein muslimisches Land zu besuchen, welches wenige 100km entfernt ist von IS und sonstigen Fanatikern, die die Welt nach Ihren Vorstellungen generieren wollen? So sollte von Anfang an das Motto „Wenn Engel reisen“ die kleinen bösen Gedanken beiseite schieben und einen unbeschwerten Urlaub genießen. Beruhigend war dann auch zu sehen, wie im Land auf die Sicherheit nicht nur der Touristen sondern aller Einwohner rund um Hurghada oder später in Qina (3,3 Millionen Einwohner Stadt auf dem Weg von Hugharda nach Luxor) oder in Luxor selbst geachtet wurde. Immer wieder Checkpoints auf den Weg vom Flughafen zu den Hotelanlagen, von den Hotelanlagen über Qina nach Luxor. In der Stadt Qina eine Art „Ortspolizei“ an den verschiedenen Checkpoints. Die Hotelanlagen mit hohen Mauern umrundet und so war selbst beim Tagesausflug nach Luxor nie irgendein Zweifel an der eigenen Sicherheit. Zum Glück ist nämlich nicht jeder Muslim ein Fanatiker und folgt der Ideologie einer Gruppierung !!!!!!!!!!!!!!!

Mir war schon bei Abflug bewusst das ich das Land und die Leute in Ägypten natürlich nicht in einen für Europäer angepasste Hotelanlage kennenlernen werde. Eine Hotelanlage welche aufgebaut ist wie ein Sultans Palast aus 1000 und einer Nacht. Das Maikadi-Palace, nach der Makadi Bucht benannt und seine anliegenden und zugehörigen Hotels. Wunderbar, mit vollen Service für jegliche Art des Urlaubsfeeling. Für Kinder ein eigenes Hotel mit Wasserrutschen und Wasserkletterpark. Ein Spa-Hotel für die Erholung inkl. Massage und sonstigen Wellness Spaß. In dem von uns besuchten Makadi-Place konnte man Vormittags und Mittags ruhig Chillen und Abends mit Programm für Kinder (Kinder-Disco) und Shows (Karaoke, Tanz usw) auch ein wenig Party machen. In den Hotelanlagen, welches somit 4 verschiedene Hotels zu einer komplexen Hotelanlage verbindet, blieben somit keine Wünsche offen. Viele Resteraunts (Thai, Chinesisch, Italienisch, Mittlerer Osten, usw) konnte man neben dem abendlichen Buffet geniessen. Am Pool wurde man den ganzen Tag mit freien Getränken bedient oder am Mittag konnte man Hamburger vom Grill geniessen oder ein Mittags- Buffet. Kurz gesagt für sämtliche Situationen eines Urlaubes ist gesorgt und so dürfte einen an nix fehlen und so ist klar das man nach so einen Urlaub nicht sagen kann „ICH KENNE JETZT ÄGYPTEN“, aber wie gesagt das war mir bereits vor der Reise bewusst.

Trotzdem versucht man einiges über das Land zu erfahren oder Eindrücke zu gewinnen, dies gelang auf dem Weg nach Luxor oder auch beim Schnorcheltour. Auf der Fahrt erzählten uns die Touri-Guides etwas über ihr Land. Über 90 Millionen Einwohner, Kairo die größte Stadt des Landes, die Sahara, der Nil, die Pharaonen und auch etwas über den islamischen Glauben, die Rolle von Mann und Frau, die Vorurteile mit denen Ägypter wohl immer mal wieder konfrontiert werden. Natürlich wird ein Guide niemals alles erzählen und gerade wenn einer versucht sein Land den Touristen zu verkaufen, denn aus unserer Sicht wird und ist nicht alles „Gold was glänzt“. Für mich war sehr auffallend das im gesamten Hotel nur Männer gearbeitet haben und hier ist es der politischen bzw. besser gesagt religiösen Einstellung des Landes Ägypten geschuldet das keine Frauen in dem Hotel arbeiteten. Wie sagte es unser Guide bei der Schnorcheltour „Die Männer gehen arbeiten und die Frauen achten zu Hause auf die Familie, auf die gesamte Familie, nicht nur auf die Kinder, sondern auch auf die Älteren. Es gibt aber auch Frauen die Arbeiten ……..“ Hier kann man als Europäer zum einen vielleicht den Kopf schütteln und sagen „jaja, die dürfen nur nicht …..“ oder man kann es im ersten Moment auch so akzeptieren, denn nicht immer darf und kann man einen „europäischen Standard“ auf die ganze Welt verbreiten, auch wenn wir diesen Standard als sehr Lebenswert empfinden mögen. War es bei uns nicht auch lange Zeit so das „der Mann geht arbeiten …..“ Kultur bei uns auch so war ? Wir haben das Jahr 2016 und ich denke 1956, war es in Europa nicht anders als heute in anderen Staaten, daher nicht alles verurteilen, sondern sehen wie die Welt rund um einen herum tickt und dann ab wegen, bevor man etwas verurteilt …. man muss nicht alles gut finden, aber evtl. auch aus der Sichtpunkt anderer sehen …. ich hoffe man versteht was ich sagen möchte ……. irgendwann hoffe ich das die ganze Welt, so lebt das man JEDEN UND ALLES als GLEICH ansieht, aber manche Staaten und Kulturen unserer Welt „ticken noch anders“ und hier ist es wichtig andere nicht zu Verurteilen, sondern immer auch über den eigenen Tellerrand hinaus blicken.

Ich wollte hier auch nur ein kurzer Einblick einwerfen, der mich in der Tagesfahrt beim Schnorcheln und der Fahrt nach Luxor aufgefallen ist, denn ansonsten ist man in so einen Hotelkomplex einfach ein Urlauber und bekommt nix von Land und Leute wirklich mit. Dies war mir vorher bereits bewusst und ich habe mich auch bewusst für das CHILLEN entschieden, denn ein Ägypten Experte werde ich nach den 7 Tagen auf gar keinen Fall sein, aber ich kann sagen wenn man mal ein schönes Hotel mit schöner Anlage sehen möchte und an einen Tag Schnorcheln möchte und einen anderen Tag ägyptische Kultur mit Tempel und Pharaonen Gräber sehen möchte, so kann man ohne Probleme das Makadi Palace in Hugharda empfehlen.

Hier jetzt noch ein paar Einblicke von dem Urlaub …….

Von Köln bis Berlin …….. Prachtbauten, Geschichte und jede Menge Star Wars

Tagesausflüge in die Städte unserer Welt kann immer wieder spannend sei. Jede Stadt lebt von seiner eigenen Geschichte. Von seiner eigenen Entwicklung und bietet doch irgendwie für jeden Menschen etwas anderes. Einer der beliebtesten Städte in Deutschland ist das geschichtsträchtige Berlin. Hier wurde nicht nur gesamtdeutsche Geschichte geschrieben sondern hier wurde gestern und wird auch heute noch ganz Europa beeinflusst. Positiv wie negativ. Ich denke das heutige Berlin war früher eine Reise wert und ist es auch definitiv heute noch.

Vor Berlin trieb es mich in eine andere Stadt, welche ebenfalls so viel Geschichte wie Berlin zu bieten hat, Köln. Wieso ich Köln besucht habe? Das Warten auf STAR WARS VII bis Dezember, das ist mir einfach viel zu lange und im Odysseum in Cologne gibt es eine sehenswerte Ausstellung mit Exponaten aus den vergangenen Filmen. Man geht nicht nur einfach durch diese Ausstellung, sondern mit Audiokommentaren und einen interaktiven Armband, erlebt man ganz nebenbei die Erschaffung seines eigenen STAR WARS Charakter.

Jedes individuelle Leben wird durch die verschiedensten Dinge beeinflusst und so kannst Du auch auf Deinen Charakter mit der Auswahl einen bestimmten Einfluss nehmen. Du vergibst ihm nicht nur einen Namen, du gibst ihm seine äußerliche Erscheinung, Du darfst seine Gene bestimmen und darfst sagen wie die Eltern ihn erzogen haben. Du darfst sein Schicksal beeinflussen und während man diese Punkte für seinen Charakter auswählt, erfährt man anhand von Videos und Audiokommentare wie diese Punkte das Leben jedes einzelnen beeinflussen können. Interessant, wenn man nicht nur einfach durch die Ausstellung rennt, sondern sich seine eigenen Gedanken hierzu mal macht. Während dieser Erschaffung, erfährt man auch viel über Charaktere aus dem bekannten Star Wars Universum. Wieso wurde Chewie so wie er ist? Warum ist George Lucas nur so eine Figur wie Jar-Jar Binks eingefallen? Wie groß war das Modell des Sternenzerstörers? Wie sahen die Helme von den X-Wing Piloten aus? ….. Wie groß ist der Podracer von Anakin in Wirklichkeit? und und und …….. 2 Stunden intensive Tour durch das Odysseum und selbst keine Star Wars Fans finden hier interessante Dinge. Die Ausstellung vom Odysseum in Cologne geht noch noch bis zum 17.11.2015.

Das Odysseum ist nicht weit weg von der Kölner Innenstadt und jeder Mensch der Köln, besucht kann nur ein Ziel haben. Den Kölner Dom. Ein einmaliges und unglaubliches Bauwerk, welches mit menschlicher Kraft erbaut worden ist. Sollte man einmal die Möglichkeit haben da vorzustehen, dann stellt es Euch vor wie über Jahrhunderte Menschen dieses Bauwerk immer wieder erweitert haben. Dieses Bauwerk hat eine über 700jährige Geschichte an seinen Mauern und Türmen und Fenstern zu berichten. Wir waren nicht im Dom, aber von außen lohnt sich diese Zeit einfach das Bauwerk zu bestaunen (nicht nur durch das Handy).

Köln gilt als Fußballstadt, so hat es mir jemand gesagt und so rundete das Kölner Spektakel (nach dem Essen in der wirklich hervorragenden Pizzeria Grande Milano) ein Spiel von Viktoria Köln gegen den FC (U23) ab.

Erst Köln dann Berlin. Aufgrund der wunderbaren Ausstellung im Odysseum von Köln mit Star Wars, war es doch nur logisch das Madame Tussauds in Berlin zu besuchen. Das Wachsfiguren Museum, schräg gegenüber dem Hotel Adlon, hat derzeit 11 Wachsfiguren zum Thema STAR WARS ausgestellt. Diese 11 Hauptfiguren aus den bekannten Filmen kommen am Ende der Ausstellung und so hat man vorher genug Zeit die verschiedensten Personen aus Geschichte, Kultur, Musik und Sport zu bewundern. Das wunderbare an diesen Ausstellung von Madame Tussauds ist, dass man die Figuren anfasse kann, mit Ihnen posieren kann und auch lustige Fotos mit Perücken, Kostümen oder sonstigen kleinen Utensilien gestalten lassen kann. Die Geschichte Berlins wird auch hier schon deutlich sichtbar, wenn man im Hintergrund von JFK seine Rede in Berlin noch einmal erleben kann oder wenn zu den verschiedensten Figuren auf Tafeln ein Eindruck ihres Lebens dargestellt wird.

Madame Tussauds bietet die Chance weitere Erlebnisse des Veranstalters in ein Kombinat zu buchen. Sollte also jemand noch Lego Land Berlin, Berlin Dungeon oder SeaLife besuchen wollen, dann lohnt sich eine günstigere Kombikarten! Man muss dies natürlich nicht machen, sondern genießt einfach die Stadt mit seinen Botschaften, Denkmälern, Bauten und Geschichte. Von Madame Tussauds geht es schnell zum Brandenburger Tor oder zum Reichstag oder zu anderen Bauten. Mich interessierte vorerst das Holocaust Mahnmal in Berlin. Eine riesige Fläche mit Betonstelen mitten in der historischen Mitte Berlins. Ein Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Ich verstehe bei solchen Denkmälern und Erinnerungen nicht wie Menschen lachend durchlaufen können zwischen den Stelen oder ein Sonnenbad auf einen der Stelen machen. Ist ein Denkmal nicht dafür da, um sich etwas in Erinnerung zu rufen, etwas was zwar nie wieder geschehen sollte (egal im welchen Land), aber leider immer und immer wieder geschieht in unserer Welt. Ich werde die Welt nicht verbessern, aber ich kann nicht verstehen das an solchen Punkten einer Stadt, Menschen sich nicht hinterfragen wozu diese Bauwerke gebaut wurden!!! Eine Besichtigung der Ausstellung unter dem Denkmal wird sicherlich folgen, denn Berlin hat einfach zu viel zu bieten, um mit einem Tagesausflug alles zu sehen.

Denn als nächsten Besuchspunkt fiel die Entscheidung auf den ZOO Berlin. Nach einer Stärkung ging es per Auto vom Brandenburger Tor in Richtung Zoo Berlin. Dies sollte der zweite Zoobesuch in meinen Leben werden. Im Zoo Hannover waren ich schon und der Umstand dass dort Tiere leben und vielleicht eingesperrt sind, dies ist mir vollkommen bewusst. Im Zoo Hannover hat mich die Umgebung für die meisten Tiere überzeugt das diese Tiere zwar eingesperrt sind, aber eine „nette“ Umgebung um sich herum haben. Man hat versucht durch Themen den Besucher in die Welt der Tiere einzubringen, ob nun Artgerecht oder nicht, dies möchte ich hier überhaupt nicht diskutieren, da es denke ich immer ein Für und Wieder zu der Haltung dieser Arten gibt. Ich denke es ist auch Wichtig, Menschen und vielleicht vor allem NICHT-ERWACHSENE Dinge zu zeigen, die Schützenswert sind, denn erst wenn ich etwas kenne, so kann ich verstehen warum es da ist und warum es zu schützen ist. Wie gesagt in Hannover war es wirklich auch für den Besucher ein Abenteuer und so bleibt für mich zu sagen das der Besuch des Zoo in Hannover wirklich lohnt. Ich war ja aber nicht im Zoo Hannover sondern im Zoo Berlin und auch hier ist es ein wunderbares Areal, die ersten Eindrücke sind gegenüber Hannover etwas schwieriger, da man den Eindruck hatte das selbst die Raubtiere wenig Platz haben. Einige Tiere waren direkt hinter Gittern und Zäune und so bekam man an dem einen oder anderen Gehege eher den Eindruck einer Gefangenschaft (was es schließlich ja auch ist, aber den Eindruck gewinnt man beim Besuch in Hannover irgendwie nicht so). Trotz allen, so sah man die Verantwortlichen, also die PflegerInnen, das die ihren Job machten um den Tieren das Bestmögliche zu bieten. Wer erinnert sich nicht noch an Knut den Eisbären und seinen PflegerInnen. Wie liebevoll er sich um diesen Eisbärenjungen gekümmert hat und so denke ich mal werden alle PflegerInnen ihren Job erledigen. Live konnte man dies sehr gut bei einigen Tierarten sehen, wie zum Beispiel bei den Elefanten. Die Artenvielfalt im Berliner Zoo ist auch riesig und man begibt sich auf eigene Entdeckungstour, am Anfang wirkte das Areal sehr verwinkelt und verstrickt, aber mit einen Plan in der Hand und ein wenig Orientierung findet man am Ende jede Tierart in diesem Zoo, die man sehen möchte und ein wenig Abenteuer durch leichtes verlaufen ist doch auch was spannendes 😉

Den Tag abgerundet hat ein Einblick in die gesamte Geschichte Berlins, welches im Berlin Story Museum (Berlin Story Bunker) zu sehen gibt. Durch einen Audio Guide am Ohr wird man durch verschiedene Zeitepochen durch Berlin geführt. Berlins Zeitgeschichte wird hier in kleinen und großen Details dargestellt. Von den Königreich Preußen, Friedrich II, Barrikaden der Studenten, Bismarck, Weimarer Republik, wilden Zwanziger, Nazi-Deutschland, Wirtschaftswunder, geteiltes Berlin, Mauer, Mauerflucht, Rosinenbomber, Kennedy, DDR, Aufstand in Ost-Berlin, RAF, friedliche Revolution, Mauerfall ist so einiges dabei. Es lohnt sich, wenn man Geschichte Deutschlands und speziell die Geschichte Berlins erleben möchte. Die Geschichte erlebt man in dem Luftschutzbunker des Anhalter Bahnhofs.

So einen Tagesausflug in Berlin kann man abrunden indem man in Potsdam in einen der vielen Lokale in der Nähe vom Brandenburger Tor (Jeep, da steht auch eins, nur bisschen kleiner) besucht.

Hier ein paar Impressionen von den beiden Tagesausflügen! Vielen Dank an die Mitreisenden an den beiden Tagen. Die natürlich das Erlebnis noch etwas einzigartiger gemacht haben.

PS: auf den Weg nach Köln heißt der Geheimtipp noch „HARIBO FABRIKVERKAUF in SOLINGEN“ 😉

Es sind viele Bilder, aber ich hoffe es lohnt sich einen kleinen Eindruck zu gewinnen …….

Die Leipziger Freiheit geniessen ……… Toten Hosen Konzert auf der Festagswiese

Live-Musik mit vielen Menschen, auf einen Konzert und dann noch viel Geld dafür ausgeben. Eigentlich nicht MEIN DING. Ausser eine ganz bestimmte Band spielt irgendwo in Deutschland und lädt seine Fans und Gäste herzlich ein. Bei den TOTEN HOSEN versuche ich gerne den Weg zu dem Konzert zu finden, wenn Zeit und Co im Rahmen passen. Mein Bruder ist schuld, das ich mir sowas immer und immer wieder gerne anschauen könnte, weil einst ein Freund von ihm nicht zu einen Konzert konnte ……. naja den Rest könnt ihr Euch denken …….. und jetzt das erste mal ein OPEN-AIR Konzert mit den DTH. Schmutzki, Bad Religion und Kraftklub heizten den rund 70.000 Zuschauern schon vorher ein und dann pünktlich nach Zeitpan, DIE TOTEN HOSEN. Die Band von der ich die erste CD meines Lebens geschenkt bekommen habe.

Musikauswahl wunderbar, Stimmung wunderbar, Pyro wunderbar, Gefühle in verschiedenster Form waren auch wunderbar (z.B. persönliche Momente/Erinnerungen bei ein paar Liedern oder der Auftritt von Wölli), Mahnung an die Menschlichkeit und vor allem und überhaupt ….. das Konzert fand statt ……. daher ALLES SUPI DUPI WUNDERBAR …… sollte man mal erlebt haben 😉

Hamburg meine Perle, Du wünderschöne Stadt …..

Jaja, beruhigt Euch!!!! Ich weiß das es ein Song vom Rauten Club ist, aber diese Zeilen nur auf dieses Lied und diesen Verein zu reduzieren ist zu einfach. Diese Zeile sagt doch fast alles. Hamburg mit all seinen Facetten und Möglichkeiten ist wirklich eine wunderschöne Stadt und eine Perle des Nordens.

Jetzt hat es mich also endlich, als einer von 111 Millionen Tagesbesuchern (pro Jahr), nach Hamburg verschlagen. Eine Stadt in der man sicherlich einen Tagebesuch machen kann, aber in der sich aufjedenfall auch ein Wochenende lohnt. Neben meinen Start heute, dem Miniaturwunderland und einem abendlichen Musicalbesuch kann man so einiges sehen und für jede Facette der Freizeitgestaltung ist bestimmt etwas dabei. An der Binnenalster ist ein Geschäft neben dem anderen und von Nobelboutigquen bis zu herkömmlichen Läden die man in jeder deutschen Stadt kennt, gibt es alles. Ob es ein nobles Resteraunt ist oder einfach die bekannten FastFood Ketten, ob es der Fischmarkt ist oder einfach das Rathaus, ob es die Reeperbahn und der Kiez ist oder ob es die Landungsbrücken und die Hafencity mit der Speicherstadt ist. Museen, Stadtrundfahrten oder einfach nur in einen Cafe den Trubel und die Vielfalt der Einwohner und Gäste bestaunen. Hamburg hat halt alles und präsentiert sich mit einer Ruhe, so wie die Seele der Norddeutschen nach aussen scheint.